es lebt sich
Na ja eh, weil du musst ja zwischendurch auch einmal die Dringlichkeiten der Terminkalender vergessen, sonst bleibt nichts an Substanz für dich.
Im Auenland war für heuer der letzte Termin im Uniformhemderl, Bootstour mit einer Landwirtschaftsschule aus der Steiermark. Seltsam, seltsam! Vorher waren die Burschen in einer Geflügelfarm, danach Saatgutfabrik, dann Nationalpark, nachher Schweinemastbetrieb und Esterhazy-Weingüter. Wer stellt solche Reiserouten zusammen?
Na ja, immerhin kannst du Akzente setzen, quasi was und wie ist verwertbar, und wo sollten wir Grenzen setzen und warum?
Und wenn sonst nichts hängen geblieben ist als dass sie den Biber nicht abschießen müssen weil er die Fische frisst, das wär schon was. (aufmerksame Leser wissen, der Biber ist Vegetarier, weil Nagetier!).
Christian „Kampi“ war auch wieder in Wien. Der ist jetzt an der Königlich Holländischen Akademie als Ornithologe forschend tätig. Gut, das muss man nicht wissen, weil was soll´s? Ich meine, ihr wisst auch nichts über sein Bildungshaus in Mexiko, sein Saxophon und dass er unser Trauzeuge war. Einfach ein Freund, also nicht so das myspace-Gefreundle, weil manchmal passt es auch wenn du dich nur mal so irgendwann triffst, dann aber echt.
Radierwerkstatt taucht grad in die vorweihnachtliche Chaosperiode ein. Geht sich alles nicht aus und geht doch irgendwie. Anderenfalls wäre es grob fahrlässig hier in die Tastatur zu klopfen, was es aber nicht ist weil da ist das Dings mit dem freien Willen, na wird´s halt heut ein bisserl später.
Also geht der Multiple mit FreundInnen ein paar Tage hinaus in den Herbst und nimmt sich eine handvoll Zeit für Wanderschuhe und Saunawacheltücherl (Eines nach dem Anderen), ein bisserl Augenschmaus (der wär eh überall zu finden, wenn du nur hinschaust) und die Erfahrung, dass der Weg 182 in zwei Richtungen führt (da geh ich jetzt nicht weiter drauf ein weil selbst mit GPS sind schon Leute im Nirvana gelandet!).

Ortswechsel haben im Allgemeinen Erweiterung includiert. Du fährst, oder gehst, wohin und schon wechselst du in eine andere Identität, also zumindest wenn du nicht am Händy oder Schlepptop hängst.
Auszeit! Eigentlich ein fragwürdiger Begriff, weil Aus wovon?
Ich meine, ist eh schon traurig, wenn du dir von dir selbst Auszeit nehmen musst. Aber es ist halt immer wieder notwendig, sich dorthin zurückzuführen wo dann das Leben ist.
Ich meine jetzt nicht, dass du dann wieder irgendeiner Leistung hinterher rennst, so Kilometer, Zeit, Leistung, grad halt so tun für dich.
Und da ist das einmal ein Buch, einmal ein Wanderweg (so du die richtige Richtung findest), eine Sonate von Brahms, der Geruch von Herbstwiesen, Rilkes Sonette, Charlie Parkers Solo, das Licht von Vermeer, Farben, Formen.

Dass das aber auch so oft ein bisserl auseinander klafft, so das Funktionieren und das Sein.
No ja, wir raufen das schon zusammen irgendwie, wär ja auch blöd, nur zu funktionieren.
„Haben oder Sein“, ein Buch von Erich Fromm, ich meine, es gibt nicht sehr viele gute Bücher, aber das ist eins (Henry David Thoreau ist ja hoffentlich sowieso ein Begriff).
„Augenblicke“, das muss ich erst schreiben.

Im Auenland war für heuer der letzte Termin im Uniformhemderl, Bootstour mit einer Landwirtschaftsschule aus der Steiermark. Seltsam, seltsam! Vorher waren die Burschen in einer Geflügelfarm, danach Saatgutfabrik, dann Nationalpark, nachher Schweinemastbetrieb und Esterhazy-Weingüter. Wer stellt solche Reiserouten zusammen?
Na ja, immerhin kannst du Akzente setzen, quasi was und wie ist verwertbar, und wo sollten wir Grenzen setzen und warum?
Und wenn sonst nichts hängen geblieben ist als dass sie den Biber nicht abschießen müssen weil er die Fische frisst, das wär schon was. (aufmerksame Leser wissen, der Biber ist Vegetarier, weil Nagetier!).
Christian „Kampi“ war auch wieder in Wien. Der ist jetzt an der Königlich Holländischen Akademie als Ornithologe forschend tätig. Gut, das muss man nicht wissen, weil was soll´s? Ich meine, ihr wisst auch nichts über sein Bildungshaus in Mexiko, sein Saxophon und dass er unser Trauzeuge war. Einfach ein Freund, also nicht so das myspace-Gefreundle, weil manchmal passt es auch wenn du dich nur mal so irgendwann triffst, dann aber echt.
Radierwerkstatt taucht grad in die vorweihnachtliche Chaosperiode ein. Geht sich alles nicht aus und geht doch irgendwie. Anderenfalls wäre es grob fahrlässig hier in die Tastatur zu klopfen, was es aber nicht ist weil da ist das Dings mit dem freien Willen, na wird´s halt heut ein bisserl später.
Also geht der Multiple mit FreundInnen ein paar Tage hinaus in den Herbst und nimmt sich eine handvoll Zeit für Wanderschuhe und Saunawacheltücherl (Eines nach dem Anderen), ein bisserl Augenschmaus (der wär eh überall zu finden, wenn du nur hinschaust) und die Erfahrung, dass der Weg 182 in zwei Richtungen führt (da geh ich jetzt nicht weiter drauf ein weil selbst mit GPS sind schon Leute im Nirvana gelandet!).

Ortswechsel haben im Allgemeinen Erweiterung includiert. Du fährst, oder gehst, wohin und schon wechselst du in eine andere Identität, also zumindest wenn du nicht am Händy oder Schlepptop hängst.
Auszeit! Eigentlich ein fragwürdiger Begriff, weil Aus wovon?
Ich meine, ist eh schon traurig, wenn du dir von dir selbst Auszeit nehmen musst. Aber es ist halt immer wieder notwendig, sich dorthin zurückzuführen wo dann das Leben ist.
Ich meine jetzt nicht, dass du dann wieder irgendeiner Leistung hinterher rennst, so Kilometer, Zeit, Leistung, grad halt so tun für dich.
Und da ist das einmal ein Buch, einmal ein Wanderweg (so du die richtige Richtung findest), eine Sonate von Brahms, der Geruch von Herbstwiesen, Rilkes Sonette, Charlie Parkers Solo, das Licht von Vermeer, Farben, Formen.

Dass das aber auch so oft ein bisserl auseinander klafft, so das Funktionieren und das Sein.
No ja, wir raufen das schon zusammen irgendwie, wär ja auch blöd, nur zu funktionieren.
„Haben oder Sein“, ein Buch von Erich Fromm, ich meine, es gibt nicht sehr viele gute Bücher, aber das ist eins (Henry David Thoreau ist ja hoffentlich sowieso ein Begriff).
„Augenblicke“, das muss ich erst schreiben.

Jossele - 27. Okt, 13:40
