So halt was mit die Rangers und so
Waren grad noch Sonnentage.

So alle zwei Jahre treffen sich die Ranger aus dem ganzen Land und tagen, wobei, nachdem´s diesmal in Thayatal stattgefunden hat waren auch die tschechischen KollegInnen mit dabei, weil Podyjí ist ja mit Thayatal zusammen. In der Natur hat´s ja keine Grenzen und Nationalpark ist sowieso eine Heimat.
Also treffen sich ein paar hundert Menschen mit einer annähernd gleichen Idee, von den Hohen Tauern bis rauf zum Riesengebirge, und tagen.
Wobei, das Tagen ist eine schickliche Sache. Ich mein´, erst einmal halt so das Offizielle, natürlich in Powerpoint, wer und was, Wildkatzenwiederansiedelung, Renaturierung (was ein seltsames Wort ist für Wiedergeburtshilfe), Aussichten, Einsichten und jede Menge Prominenz (na war ich doch auch da!).
Danach Völlerei im kulinarischen Sektor, weil Tagen heißt nicht zuletzt Essen und Trinken.
Nun soll dem Ranger ja auch etwas an Weiterbildung auf den Weg mitgegeben werden, und zu diesem Zweck wird ihm (ich entschuldige mich für die Genderverfehlung) ein Seminar angedeihlich gemacht.
„Die Körpersprache der Erfolgreichen“, wie schon der Titel vermuten lässt, so ein Schas!
Na ja, Inhalt wäre ja möglich gewesen, hätte sich daran nicht ein NLP-Jünger versucht, so ein Politikergrinsenverursacher mit dem Bestreben den Mittermeier zu imitieren.
Ein, zwei gute Ansätze und dann Kronenzeitungsniveau.
So nach der Art wie, Männer denken hundert mal am Tag an Sex (Frauen auch!), paßt´s auf was ihr signalisiert. Daumen nach oben sichtbar, Hände in die Hosentaschen (oder noch schlimmer am Gürtel), mit dem Kugelschreiber spielen oder Hände verschränken (vergrößert den Brustumfang und zeigt Testosteronpräsenz).
Frauen sollten es unterlassen mit der Halskette zu spielen oder sich die Haare zurückzustreichen, weil das ist Aufforderung zu Kopulation (Ich Depp hab tausende einschlägige Offerte nicht mitbekommen).
Handgeben – ganz gefährlich, da bist du schnell einmal zuviel oder zuwenig dominant.
Na ja, Hauptsache ist, du lächelst.

No ja, Kopf ist nicht unbedingt ein Muß.
Ich sag ja nicht, dass Körpersprache keine Sprache ist, verehre ich doch Sammy Molcho, aber so mit der Holzfällererklärung hat das wenig zu tun, und gewollt eingesetzt ist das meist ein Kopf ohne Beine am Boden.
Dann war Transport in die Quartiere, was ein Kloster war, über dem Eingang ein Schild „Schweigen und Fasten“, na super (war aber eh nicht so schlimm), Waldviertel.
Gleich wieder in den Bus zum Dinner, weil, genau, Tagung heißt essen.
Blah, blah, wir danken diesem und jenem, der Minister lässt sich entschuldigen (alles in Deutsch und Tschechisch), derweil das Auge das Buffet sondiert.
Ich gebe zu, die Wahl des Tisches nahe an der Quelle war nicht ganz unbeabsichtigt, da sind die Donauauen Profis. Das Überlesen in der Speisekarte da wo „oder“ statt “und“ gestanden ist bei den Gerichten, das war ein Versehen, ehrlich, aber es war zu schaffen.
Dass da nachher auch nur ein Eisbecher für jeden gedacht war, also auf die Idee musst du erst einmal kommen!
Disco hätt´s dann noch gegeben, aber bei „Hossa, hossa Mexicana...“ , na ja, ist nicht so mein´s, dann lieber ein Pfeifchen in einem schweigenden Klostergarten.
Nächster Tag.
Apropos nächster Tag, also da ist ja meist eine Teilnacht davor, also die haben mich mit dem „Rosi“ in ein Zimmer gelegt, weil wir sind die „Schnarcher“, und irgendwie sind die Zimmer rechts und links von uns ungebucht geblieben, war aber nicht schlimm, ich bin als erster eingeschlafen. ;-)
Also nächster Tag, Exkursionen im ganzen Nationalpark, viel Volk unterwegs. Jetzt kenn ich den ja schon ganz gut, weil seinerzeit war ich da als Nationalparkmaler unterwegs, und da musst du dir schon ein Bild machen um Bilder zu machen.
Ein Angebot war Heidewanderung im tschechischen Teil, weil die haben da eine tadellose Heide, was eines der verschwindend wenigen Vorzüge einer Geländeabriegelung ehemaliger Blöcke war, also nimmst du das wahr, zusammen mit ein paar Neusiedlersee, Tauern, Gesäuse, Kalkalpen und Donauauen (so sagst du, wenn du dir die Namen nicht merkst, jeder Arzt tut das auch, da bist du schnell einmal ein Blinddarm).

Du marschierst los, hast da erst einmal einen Kraftpunkt, weil da ist ein heiliger Stein und eine Kirchenruine, also wedelst du mit einer Wünschelrute herum (Bin ich nach wie vor skeptisch, aber der Draht bewegt sich, warum auch immer. Alles muss man nicht wissen, manches ist einfach. Dass sich einfacher Draht richtig dreht kommt auch nicht oft vor, und ich hab´s ein paar mal probiert, es ist immer nur an einem Punkt gewesen, der war nicht markiert und nichts. Ich bin kein Katholik, kein Esotheriker und kein Druide!).
Der Kchrischtiane (Schüdtichrol), Lebensretterin meiner Tage als Rettungsschwimmeraspirant und liebenswerte Kolleginnenfreundin ging´s nicht viel anders.

Na ja, wie auch immer, über eine bemerkenswete Heidelandschaft, weil da zeiht sich ein Band von Znaim bis hinunter zu den Hundsheimer Bergen.
War so, ist so, eiserner Vorhang sekundär, wovon wir einiges lernen könnten, zusammenhängend, voneinander partizipierend, ging´s , also jetzt wieder die Ranger, danach in die böhmische Rest- und Wiederbesiedelung.
Ich hab ja sekundär auch Wurzeln „da drüben“, das wurde allerdings höherenorts abgekappt, ziemlich abrupt. Was bleibt ist oft Wegsein.

Warum wer irgendwann angefangen hat Grenzen zu ziehen, also echt, das war eine entbehrliche Idee.
Weil warum schreib ich das?
Der Mann an sich, der brummelt nur vor sich hin, sagt nix und will nur irgendwie zu seiner Kopulation kommen, laut „wissenschaftlicher“ Erkenntnis, Beziehung ist ihm so was von wurscht, Zusammenhänge ebenso. Mann will nur das Eine.
Ökologie, die Geschichte der Sudetendeutschen- Österreicher, Einsatz für Nationalparkideen (excl. der kulinarischen Begleiterscheinungen, weil das mit dem Buffet , na ja, da haben mir vielleicht ein Äuzerl das Holozän heraushängen lassen), alles nur lendengelenkt?
Geh bitte, allein die Anzahl meiner Worte spricht schon dagegen.

So alle zwei Jahre treffen sich die Ranger aus dem ganzen Land und tagen, wobei, nachdem´s diesmal in Thayatal stattgefunden hat waren auch die tschechischen KollegInnen mit dabei, weil Podyjí ist ja mit Thayatal zusammen. In der Natur hat´s ja keine Grenzen und Nationalpark ist sowieso eine Heimat.
Also treffen sich ein paar hundert Menschen mit einer annähernd gleichen Idee, von den Hohen Tauern bis rauf zum Riesengebirge, und tagen.
Wobei, das Tagen ist eine schickliche Sache. Ich mein´, erst einmal halt so das Offizielle, natürlich in Powerpoint, wer und was, Wildkatzenwiederansiedelung, Renaturierung (was ein seltsames Wort ist für Wiedergeburtshilfe), Aussichten, Einsichten und jede Menge Prominenz (na war ich doch auch da!).
Danach Völlerei im kulinarischen Sektor, weil Tagen heißt nicht zuletzt Essen und Trinken.
Nun soll dem Ranger ja auch etwas an Weiterbildung auf den Weg mitgegeben werden, und zu diesem Zweck wird ihm (ich entschuldige mich für die Genderverfehlung) ein Seminar angedeihlich gemacht.
„Die Körpersprache der Erfolgreichen“, wie schon der Titel vermuten lässt, so ein Schas!
Na ja, Inhalt wäre ja möglich gewesen, hätte sich daran nicht ein NLP-Jünger versucht, so ein Politikergrinsenverursacher mit dem Bestreben den Mittermeier zu imitieren.
Ein, zwei gute Ansätze und dann Kronenzeitungsniveau.
So nach der Art wie, Männer denken hundert mal am Tag an Sex (Frauen auch!), paßt´s auf was ihr signalisiert. Daumen nach oben sichtbar, Hände in die Hosentaschen (oder noch schlimmer am Gürtel), mit dem Kugelschreiber spielen oder Hände verschränken (vergrößert den Brustumfang und zeigt Testosteronpräsenz).
Frauen sollten es unterlassen mit der Halskette zu spielen oder sich die Haare zurückzustreichen, weil das ist Aufforderung zu Kopulation (Ich Depp hab tausende einschlägige Offerte nicht mitbekommen).
Handgeben – ganz gefährlich, da bist du schnell einmal zuviel oder zuwenig dominant.
Na ja, Hauptsache ist, du lächelst.

No ja, Kopf ist nicht unbedingt ein Muß.
Ich sag ja nicht, dass Körpersprache keine Sprache ist, verehre ich doch Sammy Molcho, aber so mit der Holzfällererklärung hat das wenig zu tun, und gewollt eingesetzt ist das meist ein Kopf ohne Beine am Boden.
Dann war Transport in die Quartiere, was ein Kloster war, über dem Eingang ein Schild „Schweigen und Fasten“, na super (war aber eh nicht so schlimm), Waldviertel.
Gleich wieder in den Bus zum Dinner, weil, genau, Tagung heißt essen.
Blah, blah, wir danken diesem und jenem, der Minister lässt sich entschuldigen (alles in Deutsch und Tschechisch), derweil das Auge das Buffet sondiert.
Ich gebe zu, die Wahl des Tisches nahe an der Quelle war nicht ganz unbeabsichtigt, da sind die Donauauen Profis. Das Überlesen in der Speisekarte da wo „oder“ statt “und“ gestanden ist bei den Gerichten, das war ein Versehen, ehrlich, aber es war zu schaffen.
Dass da nachher auch nur ein Eisbecher für jeden gedacht war, also auf die Idee musst du erst einmal kommen!
Disco hätt´s dann noch gegeben, aber bei „Hossa, hossa Mexicana...“ , na ja, ist nicht so mein´s, dann lieber ein Pfeifchen in einem schweigenden Klostergarten.
Nächster Tag.
Apropos nächster Tag, also da ist ja meist eine Teilnacht davor, also die haben mich mit dem „Rosi“ in ein Zimmer gelegt, weil wir sind die „Schnarcher“, und irgendwie sind die Zimmer rechts und links von uns ungebucht geblieben, war aber nicht schlimm, ich bin als erster eingeschlafen. ;-)
Also nächster Tag, Exkursionen im ganzen Nationalpark, viel Volk unterwegs. Jetzt kenn ich den ja schon ganz gut, weil seinerzeit war ich da als Nationalparkmaler unterwegs, und da musst du dir schon ein Bild machen um Bilder zu machen.
Ein Angebot war Heidewanderung im tschechischen Teil, weil die haben da eine tadellose Heide, was eines der verschwindend wenigen Vorzüge einer Geländeabriegelung ehemaliger Blöcke war, also nimmst du das wahr, zusammen mit ein paar Neusiedlersee, Tauern, Gesäuse, Kalkalpen und Donauauen (so sagst du, wenn du dir die Namen nicht merkst, jeder Arzt tut das auch, da bist du schnell einmal ein Blinddarm).

Du marschierst los, hast da erst einmal einen Kraftpunkt, weil da ist ein heiliger Stein und eine Kirchenruine, also wedelst du mit einer Wünschelrute herum (Bin ich nach wie vor skeptisch, aber der Draht bewegt sich, warum auch immer. Alles muss man nicht wissen, manches ist einfach. Dass sich einfacher Draht richtig dreht kommt auch nicht oft vor, und ich hab´s ein paar mal probiert, es ist immer nur an einem Punkt gewesen, der war nicht markiert und nichts. Ich bin kein Katholik, kein Esotheriker und kein Druide!).
Der Kchrischtiane (Schüdtichrol), Lebensretterin meiner Tage als Rettungsschwimmeraspirant und liebenswerte Kolleginnenfreundin ging´s nicht viel anders.

Na ja, wie auch immer, über eine bemerkenswete Heidelandschaft, weil da zeiht sich ein Band von Znaim bis hinunter zu den Hundsheimer Bergen.
War so, ist so, eiserner Vorhang sekundär, wovon wir einiges lernen könnten, zusammenhängend, voneinander partizipierend, ging´s , also jetzt wieder die Ranger, danach in die böhmische Rest- und Wiederbesiedelung.
Ich hab ja sekundär auch Wurzeln „da drüben“, das wurde allerdings höherenorts abgekappt, ziemlich abrupt. Was bleibt ist oft Wegsein.

Warum wer irgendwann angefangen hat Grenzen zu ziehen, also echt, das war eine entbehrliche Idee.
Weil warum schreib ich das?
Der Mann an sich, der brummelt nur vor sich hin, sagt nix und will nur irgendwie zu seiner Kopulation kommen, laut „wissenschaftlicher“ Erkenntnis, Beziehung ist ihm so was von wurscht, Zusammenhänge ebenso. Mann will nur das Eine.
Ökologie, die Geschichte der Sudetendeutschen- Österreicher, Einsatz für Nationalparkideen (excl. der kulinarischen Begleiterscheinungen, weil das mit dem Buffet , na ja, da haben mir vielleicht ein Äuzerl das Holozän heraushängen lassen), alles nur lendengelenkt?
Geh bitte, allein die Anzahl meiner Worte spricht schon dagegen.
Jossele - 10. Okt, 19:12














