venceremos

Das ist schon möglich, dass du einmal grantig wirst und einen begnadeten Künstler rausschmeißt, weil auch wenn einer Friedemann heißt und Sohn von honorigem Vater Fuchs ist, irgendwann hast du dieses Pseudokünstlergehabe satt.
„Ich hab da wieder ein paar Striche gemacht, ganz im Sinne von Whistler ..., da tät ich gerne einen Probedruck, na ja, kosten darf´s nichts, weil es ist ja wegen der Kunst...“.
Geh bitte, onanieren kann man selber.
Und gleich auch noch die Ammer, gülden glänzend, „brauch ich was, weil hab ich ja versprochen, muß ja der Verleger nicht wissen...“. No da springen wir nicht gleich auf und rufen, ja bitte, darf´s vielleicht ein bisserl mehr sein?
Die Causa mit diesem Kunstschaffenden wurde aber bereits hinlänglich abgehandelt.
Ohne Tascherl bist du am Strich nicht überlebensfähig.
Am Strich, werte LeserInnen, am Strich bist du eine Hure.
Wobei, daran ist nichts auszusetzen, so man dies akzeptiert. Huren unterscheiden sich positiv von Bankmanagern und Konzernvorstandsvorsitzenden (was jetzt nur meine Meinung ist!).
Der Hur (gendergemäße Beschreibung) macht alles für den Umsatz, der übrige Mensch ziert sich (ich verweigere, wider besseren (?) Wissens).
Ja was, wer schaut denn mir in der Früh aus dem Spiegel in die Äugerln? Na eben, genau dieser nette Mensch (na ja).

Du tust und hinterlässt Spuren, was da jetzt nicht gemeint ist wie, „Hinterlaß´ keine Spuren!“, weil du weißt was du tust.
Wirken ist gleich mit Auswirkung, da musst du auch schon einmal drauf schauen, dass das nicht irgendwo hin geht, wo du gar nicht hin wolltest.
Ähm ja, also diese Wortmeldung versteht sich nicht als Anleitung zu wirtschaftlichem Erfolg!
Tun also, und dies so gut wie möglich integer, hoffen dass dies Früchte trägt (wobei, da wird man doch ein bisserl zynisch, was die Auswirkungen betrifft).
Schneiden bitte.
Der multiple Mensch ist auch ein Ranger, weil Donauauen und so, nimmt teil am Jahresabschlußtreffen, und hat so seine Gedanken, weil warum?
Angebot und Nachfrage.
Nachfrage gesunken, Angebot erhöht.
Einsatzkräfte erhöht, also Verhandlungsbasis für Nationalpark verstärkt.
Und da sind wir schon wieder bei den Tascherln, geschwenkt von Prostituiereten (weil bring die alle unter einen Hut, was ich zu tun gedenke!).
Fazit: Wir tun. Wissen wir was wir tun?
Fazit 2: Es wird Zeit, zu tun.
Fazit 3: Na worauf warten wir noch? (Ich meine, du musst ja nicht Radierwerkstättenbetreiber sein, Ranger, Schulwart oder sonst was, es betrifft dich auch.)
Ein bisserl Aufbegehren, hä, wär´ das nicht was, jetzt?

Na eh, wir können auch Schatten bleiben. Schatten einer Rose ist zumindest edel.
Jossele - 17. Nov, 15:21


















