Muß ja nicht immer einen Titel haben
Je nun geneigte Leserschaft, wir sind Radierwerkstatt und nennen uns Cyrano, weil wir da grad in einem Schattenwinkelchen stehend das Werk für den im Lichte tun.
Die gülden Ammer schafft und meine Hände tun es, weil he, das haben sie gelernt.
Das ist kein täschchenschwingend hochhackig trippeln nachts am Gürtel, kein Wimperklimpern nach dem Freier und auch kein Gieren nach dem Sold (der ist ja eh recht traurig).

Jetzt fragt man sich, weil nachher ist das ja Originalgraphik von Künstlerhand, warum sitzt da nicht der Künstler? Na he, dafür gibt’s ja den Josef, der emsig tut und weiß wie man es tut.
Man fragt sich weiters, darf denn das sein? Es darf, weil ich bin Werkzeug und nehme dafür Lohn. Wer nachher sich an irgendwelchen Sonnen labt tut nichts zur Sache.
Es wird eine Farbradierung vom Michaelerplatz, na ja, das Gelbe ist das nicht vom Ei, jedoch ein wenig Fingertanz und Augenthriller, mit Nadel, Säure, Kupfer und Asphalt.
Wie holst du die goldenen Schnörkseln hervor, wie die Wölbung des grünspanigen Kupferdaches, den Lichtverlauf im Vordergrund und das Farbenspiel in den Rollbalken?
Das mach ma schon, weil was tut man nicht für dreißig Silberlinge?
Im Leben dann, da hat der Josef eine Eheliebste, die zieren übermorgen sieben mal sieben Jahr, was sehr bedenklich ist. Weil warum?
Du zellst dich neu in sieben Jahren, also abgesehen von der Fehlkonstruktion der Zähne und sonstiger Misslichkeiten, quasi neuer Mensch. Drei mal Sieben – Aufbau, zur Krone hin, also rein biologisch. Danach noch vier mal Sieben – Ausklang, mehr war nicht vorgesehen als sieben mal Sieben. Danach macht die Schöpfung nur mehr Unsinn, so was wie Birnenform und Haarausfall, begleitet von erlahmenden Synapsen cerebral. Wer mich da ansieht täglich aus dem Badezimmerspiegel, traurige Groteske.
Und siehe da, mein Mariechen glitzert nach wie vor wie Morgentau, egal ob sieben mal Sieben oder sonst was. Wißt ihr, ich liebe, und das gibt ein Zentrum auf der Welt, und Jahre werden zur Summe eines Großen.

Ein Tag und noch ein Tag, und weinen, lachen, lieben, ein Funke von Verstehn der großen Sache.
Da liegt sie schnörchelnd neben mir (weh dem der sagt sie schnarcht!), ich seh sie an und denk, Jup (ich bin mit mir per Jup), pfau, da hast du Glück gehabt, und schnörchle leise auch dahin (weil auch ich nicht schnarche)(Ja he, was sollen die Buh-Rufe, kann schon sein dass ich ab und zu..., aber bitte, der Martin W., der redet im Schlaf!).
Die gülden Ammer schafft und meine Hände tun es, weil he, das haben sie gelernt.
Das ist kein täschchenschwingend hochhackig trippeln nachts am Gürtel, kein Wimperklimpern nach dem Freier und auch kein Gieren nach dem Sold (der ist ja eh recht traurig).

Jetzt fragt man sich, weil nachher ist das ja Originalgraphik von Künstlerhand, warum sitzt da nicht der Künstler? Na he, dafür gibt’s ja den Josef, der emsig tut und weiß wie man es tut.
Man fragt sich weiters, darf denn das sein? Es darf, weil ich bin Werkzeug und nehme dafür Lohn. Wer nachher sich an irgendwelchen Sonnen labt tut nichts zur Sache.
Es wird eine Farbradierung vom Michaelerplatz, na ja, das Gelbe ist das nicht vom Ei, jedoch ein wenig Fingertanz und Augenthriller, mit Nadel, Säure, Kupfer und Asphalt.
Wie holst du die goldenen Schnörkseln hervor, wie die Wölbung des grünspanigen Kupferdaches, den Lichtverlauf im Vordergrund und das Farbenspiel in den Rollbalken?
Das mach ma schon, weil was tut man nicht für dreißig Silberlinge?
Im Leben dann, da hat der Josef eine Eheliebste, die zieren übermorgen sieben mal sieben Jahr, was sehr bedenklich ist. Weil warum?
Du zellst dich neu in sieben Jahren, also abgesehen von der Fehlkonstruktion der Zähne und sonstiger Misslichkeiten, quasi neuer Mensch. Drei mal Sieben – Aufbau, zur Krone hin, also rein biologisch. Danach noch vier mal Sieben – Ausklang, mehr war nicht vorgesehen als sieben mal Sieben. Danach macht die Schöpfung nur mehr Unsinn, so was wie Birnenform und Haarausfall, begleitet von erlahmenden Synapsen cerebral. Wer mich da ansieht täglich aus dem Badezimmerspiegel, traurige Groteske.
Und siehe da, mein Mariechen glitzert nach wie vor wie Morgentau, egal ob sieben mal Sieben oder sonst was. Wißt ihr, ich liebe, und das gibt ein Zentrum auf der Welt, und Jahre werden zur Summe eines Großen.

Ein Tag und noch ein Tag, und weinen, lachen, lieben, ein Funke von Verstehn der großen Sache.
Da liegt sie schnörchelnd neben mir (weh dem der sagt sie schnarcht!), ich seh sie an und denk, Jup (ich bin mit mir per Jup), pfau, da hast du Glück gehabt, und schnörchle leise auch dahin (weil auch ich nicht schnarche)(Ja he, was sollen die Buh-Rufe, kann schon sein dass ich ab und zu..., aber bitte, der Martin W., der redet im Schlaf!).
Jossele - 3. Jun, 18:46

